Nominiert in der Kategorie "Nachhaltigste Innovationsleistung": SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA

SCHÜTZ ist ein Technologieunternehmen mit Kernkompetenz in der Kunststoff- und Metallverarbeitung und gliedert seine Aktivitäten in die vier Geschäftsfelder Packaging Systems, Industrial Services, Energy
Systems und Composites.

Im Bereich Packaging Systems bietet das Unternehmen als international führender Hersteller und Serviceanbieter seinen Kunden eine ganzheitliche Verpackungslösung mit höchster ökonomischer und ökologischer Effizienz.

Die Ursprünge der 1958 von Udo Schütz gegründeten Unternehmensgruppe liegen in der Fertigung von Behältern zur Heizöllagerung – zunächst aus Stahl, später auch aus Kunststoff. Kennzeichnend für das Unternehmen wird dabei rasch die hohe Fertigungstiefe und vertikale Integration mit eigenem Werkzeug- und Formenbau sowie der Konstruktion eigener Kunststoffblasanlagen. Anfang der 1970er Jahre erfolgt mit Fässern aus Kunststoff der Einstieg in die Verpackungsproduktion. Mitte desselben Jahrzehnts dann die alles verändernde Idee: Auf der Basis eines tiefen Verständnisses für die logistischen Anforderungen seiner Kunden in der chemischen Industrie überträgt Udo Schütz seine Expertise aus der Stahl- und Kunststoffverarbeitung und entwickelt eine völlig neue Verpackungsart: den IBC. Als Intermediate Bulk Container liegt er mit seinem Fassungsvermögen von 1.000 Litern zwischen den bisher üblichen Verpackungslösungen. Der IBC kann bei gleichem Platzbedarf 25 Prozent mehr Füllgut transportieren als vier Fässer auf einer Palette. Ein enormer Ef*izienzvorteil, der den IBC schnell zum bevorzugten Logistik-Tool in immer mehr Branchen machte und heute aus dem weltweiten Warenverkehr nicht mehr wegzudenken ist. Dafür unterhält SCHÜTZ aktuell ein Produktions- und Servicenetzwerk mit weltweit 58 Standorten und über 7.000 Mitarbeitern.

 

Qualifizierung für „Nachhaltigste Innovationsleistung“

Als nachhaltiges Unternehmen und Pionier der Kreislaufwirtschaft beschäftigt sich SCHÜTZ von Anfang an mit der Frage, was mit einem IBC nach der Entleerung geschieht. Basierend auf dem modularen Produktaufbau und dem umfassenden Servicegedanken entwickelt das Unternehmen ein weltweites Rücknahme- und Rekonditionierungsprogramm. Gebrauchte Behälter werden beim Abgeber eingesammelt – kostenlos auch in Kleinstmengen. Die 2 Stahlgitterkörbe werden aufbereitet und wiederverwendet.

Die Innenbehälter aus Kunststoff werden für den neuen Verpackungseinsatz durch fabrikneue Behälter ersetzt und die entnommenen Behälter werden einem aufwendigen Materialrecycling zugeführt.

 

Ausprägung der Qualifizierung

Mit seinem IBC-System schafft es SCHUTZ gleichermaßen höchste Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Verpackung zu gewährleisten, in dem es die Stärken von Einweglösungen mit einem intelligenten Kreislaufsystem verbindet und natürliche Ressourcen schont. So ließt auch das aus der Rückholung wiedergewonnene Kunststoffmaterial zu 100 % zurück in die Verpackung. Traditionell in Paletten und Eckschoner – mit der neuen GREEN LAYER Technologie jetzt auch in den Innenbehälter des IBC, ohne Einbußen hinsichtlich der Verpackungs-performance und des Schutzes der Füllgutqualität.

 

Vereinbarkeit mit der Dieselmedaille

Mit dem Aufbau und der Ausgestaltung des SCHÜTZ IBC-Systems hat Udo Schütz unternehmerischen Weitblick und ökologisches Verantwortungsgefühl bewiesen – lange bevor in Deutschland etwa das Kreislaufwirtschaftsgesetzt in Kraft trat. SCHÜTZ Container werden heute millionenfach in aller Welt in den unterschiedlichsten Branchen wie Lebensmittel, Chemie, Pharmazie und Kosmetik eingesetzt und nach Entleerung wieder au bereitet. Durch die Wiederverwendung der Stahlgitterkörbe werden bei jedem Umlauf über 100 kg CO2 im Vergleich zu einem neuen Behälter eingespart und ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet.

 

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