Nominiert in der Kategorie "Nachhaltigste Innovationsleistung": RAMPF-Gruppe

Die RAMPF-Gruppe steht für Engineering & Chemical Solutions und bietet Antworten auf ökonomische und ökologische Bedürfnisse der Industrie. Die Unternehmensgruppe ist spezialisiert auf Produkte und Lösungen rund um Reaktionsharze, Maschinensysteme und den Composite-Leichtbau.

Die RAMPF Kunststoffsysteme GmbH wurde 1980 von Rudolf Rampf gegründet und beschäftigt inzwischen 850 Mitarbeitende an Standorten in Deutschland, den USA, Kanada, China, Japan und Korea. An der Spitze der Management Holding stehen seit 2012 die geschäftsführenden Gesellschafter Michael und Matthias Rampf sowie Horst Bader im Bereich Finanzen und Controlling. Die Holdinggesellschaft versteht sich als Dienstleister und strategischer Partner der operativen Unternehmen der RAMPF-Gruppe. In ihrem Kompetenzspektrum befinden sich ebenfalls umfassende Lösungen und Services, insbesondere in Bezug auf innovative und kundenindividuelle Anforderungen. Für seine Verdienste um den Mittelstand erhielt Rudolf Rampf 2008 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. 2017 wurde ihm für seine unternehmerischen Leistungen sowie sein gesellschaftliches und soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 

Qualifizierung für „Nachhaltigste Innovationsleistung“

Beim Besuch eines Modellbaubetriebs Anfang der 1980er-Jahre bemerkte Rudolf Rampf die Problematik der fehlenden Dimensionsstabilität von Modellen aus Tropenhölzern. Umgehend forschte er nach einem Material, das sich ebenso bearbeiten, verkleben und lackieren lässt, aber dauerhaft formstabil ist. Kurze Zeit später entwickelte er die erste Modellbauplatte aus Polyurethan. Diese Erfindung löste eine Revolution im Modell- und Formenbau aus. Als erstes Unternehmen setzt Mercedes das Material ein, kurze Zeit später werden Tropenhölzer im gesamten Modell- und Formenbau weitestgehend ersetzt, womit die Erfindung auch einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung von Wäldern leistet.

 

Ausprägung der Qualifizierung

Die einst von Rudolf Rampf entwickelte Modellbauplatte aus Polyurethan ist heute noch Industriestandard. Dabei wurde die Produktpalette ständig erweitert, unter anderem um sogenannte Close Contour-Produkte und Flüssigsysteme für die Composites-Industrie. Die Erfindung der Modellbauplatte ist Ausgangspunkt für den Aufbau der heute weltweit agierenden RAMPF-Gruppe – und auch der  Fokus auf Nachhaltigkeit ist seitdem ein inhärenter Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Ökonomie und Ökologie gehen Hand in Hand. Diese manifestiert sich zuvorderst im 2003 gegründeten Unternehmen RAMPF Eco Solutions, das sich ausschließlich dem Recycling widmet. Auch Produktionsabfall der Schwesterunternehmen RAMPF Polymer Solutions und RAMPF Tooling Solutions werden recycelt. Zum anderen leistet der von RAMPF Machine Systems produzierte Mineralguss einen signifikanten Beitrag zur Reduzierung von CO2 im Maschinenbau. Zudem wird recycelter Mineralguss unter anderem für den Straßen- und Wegebau wiederverwertet.

 

Vereinbarkeit mit der Dieselmedaille

Die Erfolgsgeschichte der RAMPF-Gruppe beginnt mit einer Innovation – der allerersten Modellbauplatte aus Polyurethan – und wird mit weiteren Innovationen fortgeschrieben. Ideen generieren, neue Technologien entwickeln, Innovationen umsetzen: So entwickelt Unternehmensgründer Rudolf Rampf aus einem Ein-Mann-Betrieb einen internationalen Technologie- und Qualitätsführer. Der Anspruch: Mit den Entwicklungen in den Branchen und Märkten will man nicht mithalten, sondern sie mitgestalten und vorantreiben.  So hat Rudolf Rampf jenes Innovations-Mindset geschaffen und an seine Söhne weitergegeben, das die Unternehmensgruppe noch heute prägt. „Discover the future“ ist somit viel mehr als ein Claim. Es ist ein Versprechen: RAMPF entwickelt heute die Lösungen von morgen.

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