Nominiert in der Kategorie "Beste Innovationsförderung": Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl

Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI sowie Inhaberin des Lehrstuhls für Innovations- und Technologiemanagement iTM am Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation des Karlsruher Instituts für Technologie, ist eine Expertin auf den Gebieten Innovationsmanagement, Technologie, Strategie und Wissensmanagement.

Die studierte Bekleidungsingenieurin und Betriebswirtschaftlerin promovierte und habilitierte sich an der TU München. Zahlreiche Publikationen zum Thema Zukunftsfähigkeit, Zukunftsvision und Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft begleiten ihre Beratungstätigkeit für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in den Schlüsselbereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Innovation und Zukunftsforschung. So war sie beispielsweise 2011/12 Teil des Expertendialogs von Altkanzlerin Angela Merkel zur zukünftigen Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland, engagierte sich von 2017 bis 2021 im Lenkungskreis der Wissenschaftsplattform “Nachhaltigkeit 2030” der Bundesregierung und unterstützte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Karl Heinz Beckurts-Stiftung als Kuratoriumsmitglied. In der universitären Lehre und Forschung engagiert sich Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl vielfältig, unter anderem als Mitglied der Strukturkommission für die Neugründung einer Universität Nürnberg, als Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Promotionskollegs NRW und als Vorsitzende des Hochschulrats der Hochschule Karlsruhe. Ein wesentlicher Teil in Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibls Arbeit ist die Pflege der Beziehung von Industrie zu Wissenschaft und Forschung, so ist sie Aufsichtsratsmitglied von Heidelberg Materials AG, der MTU Aero Engines AG und der Semperit AG Holding und bildet mit ihrer Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Innovationsforschung und Nachhaltigkeit eine wertvolle Ergänzung für Unternehmen.

 

Qualifizierung für die „Beste Innovationsförderung“

Marion A. Weissenberger-Eibl führt wegweisende Forschungsprojekte und Beratungen durch, die einen maßgeblichen Beitrag zur Innovationsförderung in Deutschland leisten. Ihre Tätigkeit fokussiert sich auf die Beratung und Umsetzung von Innovationsvorhaben über Branchengrenzen hinweg.

Ihre zahlreichen Projekte in der Begleitung und faktischen Durchführung von Innovationsvorhaben leisten durch die gezielte methodisch konzeptionelle, interdisziplinäre Systemperspektive einen wesentlichen Beitrag für die „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Organisationen. Unter anderem leitete sie ein wegweisendes Projekt in der Automobilindustrie, welches die Transformation von traditionellen Geschäftsmodellen hin zu nachhaltigeren und zukunftsfähigen Ansätzen erforschte. Des Weiteren gestaltete sie ein zukunftsgerichtetes Impact-Projekt mit großer Strahlkraft im Tourismussektor, das die Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren vorantrieb, um die strategische Neupositionierung in der Branche zu unterstützen. Ihre Expertise erstreckt sich auch auf die Erarbeitung von Innovationsstrategien für zukünftige Geschäftsfelder, insbesondere im Kontext von Klimawandel und Digitalisierung. Ihre Publikationen und Auszeichnungen belegen ihr tiefgreifendes Fachwissen und ihren maßgeblichen Einfluss auf verschiedene Innovationsfelder.

 

Ausprägung der Qualifizierung

Ihre Verdienste wurden durch die Mitgliedschaft in renommierten Institutionen wie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) gewürdigt. Darüber hinaus spielte sie eine bedeutende Rolle in politischen Expertengruppen, wie etwa im Dialog von Altkanzlerin Dr. Angela Merkel, wo sie als Leiterin der Arbeitsgruppe „Innovationskultur“ agierte. Zusätzlich zu ihrer akademischen Tätigkeit bringt sie wertvolles Fachwissen in verschiedene Unternehmen als Mitglied des Aufsichtsrats ein, beispielsweise in der Heidelberg Materials AG und der MTU Aero Engines AG, wo sie maßgeblich zum Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement beiträgt.

 

Vereinbarkeit mit der Medaille

Marion A. Weissenberger-Eibls Arbeit an den Bedingungen und Auswirkungen von Innovationen im Innovationsökosystem trägt maßgeblich zur Innovationsfähigkeit Deutschlands und Europas im globalen Kontext bei. Ihre Publikationen zu den Themen Zukunftsvision, Zukunftsfähigkeit und Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, sowie ihre wissenschaftliche sowie beratende Tätigkeit in Politik und Wirtschaft antizipieren und analysieren Entwicklungen frühzeitig und tragen dazu bei, Innovationen als solide Basis für eine lebenswerte Zukunft nachhaltig zu gestalten und umzusetzen.

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